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Muharrem Cem-Zeremonie

Muharrem Cem-Zeremonie

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Vortrag: "Alevitisches Leben in der Diaspora" Fr. 13.12.13 um 18.00 Uhr Ort: Berlin-Cemevi

Alevitisches Leben in der Diaspora

 Wir laden herzlich ein zum Vortrag der Vorlesungsreihe

"Die Religionen und ihr Recht"

Devrim Deniz TANER
Alevitische Gemeinde zu Berlin e. V.

Prof. Dr. Dr. Peter SCHOLZ
Freie Universität Berlin

ALEVITISCHES LEBEN IN DER DIASPORA
Freitag, 13. Dezember 2013
18.00 Uhr Berlin-Cemevi

Alevitisches Leben in Deutschland

Die Aleviten, die nach Deutschland kamen, hatten unterschiedliche Motive, ihre Heimat zu verlassen. Die Ersten unter ihnen kamen im Zuge der Anwerbung ausländischer Arbeitnehmer in den Jahren ab 1961 nach Deutschland. Nach dem Septemberputsch Evrens im Jahre 1980 verließen erneut viele Aleviten die Türkei und suchten im Ausland, insbesondere in Deutschland, nach Asyl. Mittlerweile leben seit fünf Jahrzehnten Aleviten in unserer Gesellschaft und genossen lange Zeit nur wenig Beachtung in der deutschen Öffentlichkeit. Wurden die Aleviten anfangs unter „Gastarbeiter", dann unter „Ausländer" und „Türken" subsumiert, treten heute verstärkt die eigenständigen Züge der religiösen und kulturellen alevitischen Traditionen hervor: Nicht wenige sprechen davon, dass das Alevitentum nicht nur klar vom schiitischen und selbstverständlich vom türkisch-sunnitischen Islam zu unterscheiden sei, sondern überhaupt außerhalb des Islams stehe. Dass die eigene Zuordnung und damit das Selbstverständnis der Aleviten selbst nicht einheitlich ist, hängt mit der Geschichte und der Situation der Aleviten in der Türkei zusammen. Die Aleviten gehören zweifellos zu jenen Religionsgemeinschaften, die trotz ihrer Bedeutung unbekannt blieben oder verschwiegen wurden.

Weiterlesen: Alevitisches Leben in Deutschland

Pressemitteilung: Die Alevitische Gemeinde zu Berlin möchte keine bezahlten Geistliche aus der Türkei

Das halbstaatliche türkische „Republikanische Stiftungszentrum für Bildung und Kultur" (türk. CEM Vakfi) hat alevitische Geistliche nach ganz Europa entsendet, um die Aleviten im Trauermonat Muharrem in religiösen Angelegenheiten zu betreuen. Die Alevitische Gemeinde zu Berlin erklärt dazu:

Die Alevitische Gemeinde zu Berlin organisiert mehr als drei Jahrzehnte religiöse Zeremonien ohne die Unterstützung von Geistlichen, die einer staatlichen bzw. halbstaatlichen Organisation gehören. Die Aleviten wurden über Jahrhunderte in die Marginalität und Isolation gedrängt, in der Hoffnung, sie im sunnitischen Islam auflösen zu lassen. Noch heute dauern die Repressalien gegen die Aleviten an. Die Regierung Erdogans weigert sich, Aleviten einen religiösen Status in der Türkei einzuräumen.

Um dem Assimilationsdruck zu widerstehen, sind Aleviten gezwungen, mehr denn je, Geschlossenheit und Einheit zu demonstrieren. Der unermüdliche Kampf der Aleviten um Gleichberechtigung und Gleichbehandlung kann nur dann weiterhin erfolgen, wenn die traditionelle Organisationsstruktur der Aleviten gewahrt wird. Diese untersagt es den Geistlichen im Dienste jener zu stehen, die die Werte und Normen der Aleviten nicht achten und akzeptieren. CEM-Vakfi übernimmt genau diese Aufgabe, deswegen duldet die Alevitische Gemeinde zu Berlin die Prediger dieser Einrichtung nicht in ihren Räumlichkeiten um über jene religiösen Inhalte des Alevitentums wie Unkäuflichkeit, Unbestechlichkeit usw. zu predigen.

MUHARREM

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